#21 Lieblings – Weihnachtsmarkt


Wenn ich mir was wünschen dürfte 🎄

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es ein Weihnachtsmarkt, auf den man einfach gern geht. Nicht, weil er groß oder besonders hell ist, sondern weil man sich dort ein bisschen wie zuhause fühlt.

Ich stelle mir einen kleinen Markt vor. Wenige Stände aus Holz, warmes Licht. Der Duft von gerösteten Nüssen, Zimt und Nelken liegt in der Luft. Es ist still genug, um ein leises Lachen zu hören – und irgendwo spielen Musiker auf ihren Instrumenten. Eine Geige, Trompete, Saxophon, Klarinette oder vielleicht ein Akkordeon, sanfte Klänge, die den Abend begleiten, ohne ihn zu füllen.

Menschen treffen sich dort bewusst. Sie haben sich Gedanken gemacht, was sie anziehen, aus Vorfreude auf den Abend. Vielleicht tragen sie einen schönen Schal oder einen alten Mantel, der Geschichten kennt. In der Hand halten sie ein kleines Geschenk, nichts Großes, nur eine liebe Geste.

Man bringt seinen eigenen Becher mit, füllt ihn mit heißem Punsch oder Glühwein und wärmt sich die Hände. Niemand denkt an Pfand oder Preise, nur an den Moment.

Kinder laufen über den Platz, ihre Wangen rot vom Winter, ihre Augen voller Staunen. An den Ständen stehen Handwerker, die mit ruhigen Händen zeigen, was sie können. Daneben gibt es selbst gebackene Kekse oder ein Stück Kuchen, noch leicht warm.

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es genau das:
Ein Ort, an dem die Zeit langsamer wird.
Ein Ort, an dem Weihnachten leise ist – und gerade deshalb so schön.

Vielleicht so:

Weihnachtsmarkt, wie ich ihn mir wünsche – vielleicht an unserer Kirche?

Ich freue mich auf das nächste Türchen mit Euch – Türchen Nr. 22 – 
Bis morgen, Eure Wildgruberin

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Adventskalender 2025